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Die Heimat von "alla(h)"
Die Sprache der "Eingeborenen" ist im Landkreis Rhein-Pfalz (Vorder-)Pfälzisch, ein Dialekt mit fränkischen und alemannischen Einflüssen. Sie wirkt teilweise etwas grob, was von der direkten Art und dem Rationalismus der angestammten Bevölkerung herrührt. Dass man mit typischen Pfälzer Wörtern oder Redewendungen aber auch sehr feinfühlig umgehen kann, beweisen Jahr für Jahr die Teilnehmer(innen) des Mundartwettbewerbs Dannstadter Höhe mit ihren Gedichten und Prosatexten.
Nirgendwo sonst führen Christen übrigens so oft das Wort "alla(h)" im Mund wie in der Pfalz. Hier ist es allerdings ein schlichter Abschiedsgruß, der sich aus dem Wortschatz der französischen Nachbarn entwickelt hat (Verkürzung von "nous allons" - wir gehen).
Hier findest Du einen kleinen Sprachkurs:
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Hochdeutsch
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Pfälzisch
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| Wie geht's ? |
Un ? |
| Augen |
Aache |
| Kopf |
Deez; Kopp |
| Beine |
Bää |
| Arme |
Ärm |
| (Zwetschgen-) Bäume |
(Quetsche-) Bääm |
| Karotten; Möhren |
Gell(e)riewe |
| Pfirsisch (Einzahl und Mehrzahl) |
Pä(r)sching |
| Bonbon |
Gutsel |
| ein halber Liter |
en Schoppe |
| ein Eimer voll |
en Äämer voll |
| Der schlägt ja immer noch gegen den Topf! |
Der haacht jo alsnoch wedder den Havve! |
| Das geht doch kaputt! |
Des krieht jo die Kränk! |
| Landstraße |
Schossee (Betonung auf der ersten Silbe) |
| Mutter fährt heute nach Mechtersheim. |
Die Mamme fahrt heit uff Medersche. |
| Heute abend ist sie wieder zu Hause. |
Heit owend isse widder dehääm. |
| Auch wir lassen uns dort gelegentlich sehen. |
Mir geh'n do aa alsemol hie. |
| Wo gehst Du denn hin? |
Wu laafscht'n hie? |
| Da mußt Du keinen Eintritt bezahlen. |
Do kannscht fer umme nai. |
| Ich glaube, da irrst Du. |
Ich glaab, do hoscht Dich gschnerrt. |
| Sieh mal einer an! |
Mol do! |
| Auf Wiedersehen! |
Alla(h) dann! |
Quelle: www.rhein-pfalz-kreis.de |